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Kräuterkongress am Wochenende 16./17. Juli 2011
Für Interessierte, die wissen wollten was im Urgrtal wächst, was giftig ist, und was für die Notfallapotheke am Berg verwendet werden könnte, oder was in die Heimapotheke gehört, organisierte der Hüttenkoordinator einen Kräuterkurs.
An diesem Seminar erfuhren die Teilnehmer nicht nur wissenswertes über Pflanzen und Kräuter, auch gab die Leiterin viele interessante Informationen über deren homöopathische Gesundheitsaspekte.
Vor allem belehrte Elisabeth Kainrath die Kräuterkursteilnehmer an vielen Pflanzen, wie sie am besten verwendet werden sollten und wie Heilpflanzen angewandt werden.

So erfuhren alle, dass bestimmte Kräuter nicht total abge-rissen oder gepflückt werden sollten. Wie zum Beispiel an Hand der Arnika, sollten nur die heilbringenden Blütenblätter verwendet werden. Wird die ganze Blüte abgerissen, kann die Pflanze nicht mehr aussamen, und außerdem ist der Blütenkorb meist von Insekten bewohnt, die nicht in die Medizin gehören.
Am Abend unterrichtete die Kursleiterin die Teilnehmer wie Tinkturen und Essenzen angerichtet werden, und anhand von vielen Beispielen wurden nicht nur nützliche medizinische Elixiere gebraut, auch verschiedene Heilmittel wie zum Bespiel Hustensaft oder Blutwurz Extrakt angesetzt.

An diesem Wochenende erfuhren vor allem für die Teilnehmenden lehrreiche Informationen, auch war die wichtige, praktischen Anwendungen zu erlernen.
Bibernell
Eine der wenigen heimischen Pflanzen, die Scharf- und Bitterstoffe haben.
Einzusetzen bei Halsentzündungen, Bronchitis, Asthma, Verdauungsstörungen, Darmbeschwerden und Magenschwäche.
Verwendete Teile: Die Wurzel im Herbst gegraben. Sie riecht nach Ziegenbock, deshalb wird sie auch „Bockwurz“ genannt
Sprichwort: iss Kramat und Bibernell, dann stirbst du nicht so schnell










