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Die urige Schihütte im Landecker Wandergebiet begrüßt ihre Gäste
Im Urgtal südlich von Landeck, im nordöstlichen Teil der Samnaungruppe, steht die vom Schiklub 1919 errichtete Schihütte (1766m). Die Hütte ist erreichbar vom Weiler Hochgallmigg (Fußweg 1,5Std), oder über Fiss auf einem flachen Straßenwanderweg (12km), oder man fährt vom Ort Fiss mit der Seilbahn zum Schönjöchl (2432m) und wandert über schöne Almböden hinunter über die Schöngampalm zur Schihütte.
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Auf dieser urigen Schihütte hat man noch die Möglichkeit sich genau das zu erfüllen, was es schon beinahe nicht mehr gibt. Wer sich Zeit nimmt, und idyllisch urlauben möchte, kann hier ein neues Lebensgefühl auf einer nahezu komfortlosen Selbstversorgerhütte erleben. Nach dem Motto: „Weniger ist oft Mehr!“
Hier wird man nicht von Straßenlärm oder von Gepolter geweckt, sondern von Kuhglocken und Vogelgezwitscher. Kein Computer, kein Fernseher oder Spielkonsole beeinträchtigen Kinder, und fernab von Handy hätte man die Gelegenheit mit Kindern beschauliche, geruhsame Tage zu erleben. Die Landecker Schihütte bietet zu allen Jahreszeiten Ruhe und Entspannung fernab der Hektik des Alltags. Ich werde oft gefragt, welche denn die schönste Jahreszeit hier oben ist. Es ist schwierig darauf eine Antwort zu geben, am besten sie finden ihre Vorlieben selbst heraus.
Auch im Winter ist die Schihütte von Hochgallmigg je nach Schneelage mit Tourenschi oder Schneeschuhen gut zu erreichen. Bequemer geht's natürlich vom Schönjöchl über die Piste hinunter zur Hütte.
Seit der Errichtung dieses Juwels in diesem Hochtal wurde an der Hütte nach außen hin nichts verändert. Der Bau, eine mit Lärchenstämmen aufgerichtete Holzhütte, hat eine einzigartige Dachkonstruktion und ist auf beiden Etagen mit je einem großen Raum zum Kochen und mit Schlaf-Lagern ausgestattet.
Die Selbstversorgerhütte wird von den Schiklub-Mitgliedern verwaltet, und dient vor allem ihren Mitgliedern als Ausgangspunkt für Wanderungen und Schitouren im Urgtal. Da die Erhaltung dieser urigen Schihütte viel kostet, wird der Untere Raum auch an Nichtmitgliedern vermietet.
Hüttenkalender der Landecker Schihütte
In den letzten 20 Jahren wurde die Hütte an den Fundamenten saniert, und das Dach mit einem neuen Schindeldach aus Lärchenholz erneuert. Weitere Arbeiten, wie der Brückenneubau, Neuerrichtung vom Holzschuppen, Sanierung der Quellfassung, und viele weiter Erhaltungsarbeiten in der Hütte wurden von fleißigen Hüttenarbeitern durchgeführt. Ebenso wurde 2004 eine neue Waschhütte gebaut. man kann sich jetzt zwar immer noch "kalt" waschen, aber dafür unter Dach. Im Jahre 2010 wurde der untere Raum gänzlich saniert, und vor allem wärmegedämmt, was der Hütte einer noch größeren Annehmlichkeit und Gemütlichkeit zuweist.
Elektrisches Licht sorgt in der Hütte für ein behagliches Licht, jedoch gibt es im Wohnbereich keine Steckdosen, damit die Hütte romantisch bleibt. Für ein heimeliges Wohlbefinden kann an kalten Tagen der neue Holzofen eingeheizt werden. Das Holz dafür wird von den Schiklubmitgliedern bei der jährlichen Holzaktion zusammengetragen und ofenfertig aufgearbeitet.
Unsere Schihütte ist recht gut zum Kochen ausgestattet, und Getränke sind bei Bedarf auch auf der Hütte zu erwerben.
Das Schlaflager im "unteren Raum" ist für mindestens 8 Personen, der "obere Raum" ist normal den Schiklubmitglieder vorbehalten, kann aber bei größeren Gruppen nach Absprache mit dem Hüttenwart für weitere 14 Pers mit verwendet werden .



















